Der Campingplatz ist ein “Adventure Camp”

Vier Schulklassen mit rund 100 Schülern waren in diesen Tagen die ersten Gäste im neuen “Creative, Sport & Adventure Camp Bayerischer Wald”. Es war nicht nur dank des hochsommerlichen Wetters ein gelungener Start für die Anlage, die aus dem einstigen “Regental Aktiv Camping” entstanden ist.

Der Campingplatz ist im wesentlichen unverändert, nur steht jetzt ein gutes Dutzend weißer, fest installierter Sechser-Gruppenzelte auf dem einen Teil des Platzes.

Für den neuen Platz-Betreiber “Camp Adventure” sind die 100 Schüler mit Lehrern und Betreuern quasi die Pilot-Gäste, wie Selina Feile von “Camp Adventure” sagt. Ab Juli belegt der Jugendreise-Veranstalter mit Sitz in Hamburg den Platz mit eigenen “Adventure Camps” mit bis zu 130 Jugendlichen.

Den Probelauf haben Selina Feile und ihr Team dagegen als Partner eines anderen Camp-Organisators gemacht. Der Münchner Verein “Keine Macht den Drogen” bietet alljährlich im Frühsommer zwei einwöchige Klassen-Camps an. Das soll ab sofort in Regen passieren, sagt Simone Gutmann, die pädagogische Leiterin bei DMdD. “Die sanitären Einrichtung sind hier klasse, und die Nähe von Freibad und Regenfluss ist natürlich toll.”

Das Angebot von KMdD an die Schulen: “Bei uns lässt sich die klassische Klassenfahrt mit dem Thema Suchtprävention verbinden”, erklärt Gutmann, “im Mittelpunkt soll der reflektierte Umgang stehen, denn es lässt sich nicht verhindern, dass Jugendliche damit in Kontakt kommen.” An den ersten beiden Tagen bekommen die mitgereisten Lehrer vom Verein eine fachliche Fortbildung in Sachen Suchtprävention verpasst, danach können sie das Gelernte gleich anwenden.

Und ebenso wichtig ist natürlich der erlebnispädagogische Teil des Camps, das Gruppenerlebnis an der Kletterwand, beim Bogenschießen, Survival-Training und beim Mountainbiken. Hier lernen sich Schüler von Mittelschule, Realschule und Gymnasium kennen, diesmal kommen sie aus Wunsiedel, Bogen, Bad Griesbach und München.

Maria Neumayr ist an ihrer Schule nicht nur Sport- und Bio-Lehrerin, sondern auch als Suchtbeauftragte tätig – sie stieß vor zwei Jahren bei einer Weiterbildung auf das Angebot von KMdD und ist seither davon begeistert.

Vom heutigen Freitag bis zum Pfingstsonntag ist der Verein KMdD ein zweites Mal in Regen: Das Adventure-Camp-Wochenende ist für jedes Kind im Alter von elf bis 15 Jahren frei buchbar, die Teilnahme ist gratis. Es stellt quasi die kompakte Version der Klassen-Woche dar.

Fürs kommende Jahr will der Verein KMdD sein Angebot auch in der Region noch stärker bewerben. “Dafür war in diesem Jahr der Vorlauf zu kurz”, sagt Simone Gutmann. So können an der Lehrer-Fortbildung auch Lehrer außerhalb einer Klassenfahrt teilnehmen. Und das “Adventure Camp” übers Wochenende bietet sich gerade für Kinder und Gruppen aus der Region an, betont Gutmann: “Die Regener Jugendtreff-Leiterin hat schon Interesse angemeldet.”

Keine Macht den Drogen

RHI Magnesita Marktredwitz unterstützt Suchtprävention

Die Klasse 8A der Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel fährt im Rahmen der Suchtprävention, die im Biologieunterricht verankert ist, vom 03.- 07. Juni 2019 in das „Keine Macht den Drogen“-Camp mit dem Motto „Maßhalten“.

Die Schülerinnen und Schüler erleben im Camp fünf spannende Tage mit tollem Programm und erlernen spielerisch wichtige Schlüsselkompetenzen, die sie für einen reflektierten Umgang mit Suchtmitteln sensibilisieren.

Sie erfahren alles Wissenswerte zum Thema Sucht und Drogen. Sie lernen, worauf es in einem guten Team ankommt und wodurch sich die Klassengemeinschaft noch weiter stärken lässt. Nicht nur die Gruppe, auch der Einzelne steht im Vordergrund. Die Jugendlichen erhalten Antworten auf Fragen wie „Was bin ich?“, „Was kann ich?“, Wie kann ich zu meiner Meinung stehen und auch mal gegen den Strom schwimmen?“.

Ein herzlicher Dank ergeht an die Firma RHI Magnesita Marktredwitz, die diese besondere Klassenfahrt mit einer großzügigen Spende unterstützt!

France Mobil

Die Marseillaise bzw. bisweilen auch das Lied „Aux Champs-Elysées“ singend/ pfeifend, eine Baskenmütze auf dem Kopf tritt er strahlend auf die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen an der Sigmund-Wann-Realschule zu. „Bonjour!“, grüßt Monsieur Antoine Sourdeau. Neben der Tafel hängt ein Banner des Francemobil, die Tische sind zur Seite geschoben und die Kinder blicken gespannt um sich, was sie erwartet. Einige Minuten später sind sie schon vom Französischflair eingefangen: Sie lernen auf unterschiedlichste Arten sich zu begrüßen, zu sagen, wie es ihnen geht, woher sie kommen- all das unter großem Einsatz von Gestik und Mimik. Doch auch landeskundliche Inhalte lässt der Gast mit einfließen, beispielsweise durch das Nachstellen der Sehenswürdigkeiten von Paris, dem Fixieren verschiedener Orte auf einer selbstgezeichneten Frankreichkarte oder auch dem Kennenlernen der Tricolore, der französischen Flagge.

Darum geht es beim Besuch von Monsieur Sourdeau, der auf Einladung von Französisch-Seminarlehrerin Diana Erhardt mit dem „France Mobil“ an der Realschule Station macht: das spielerische Kennenlernen der französischen Sprache und Kultur, das Neugierigmachen auf eine weitere Fremdsprache, denn die Sechstklässler müssen sich in diesem Schuljahr für eine Wahlpflichtfächergruppe entscheiden und können hier auch Französisch wählen.

Das France Mobil des Deutsch-Französischen Jugendwerks und des Institut Français Deutschland ist bereits seit 2002 in ganz Deutschland unterwegs, um jungen Menschen das Nachbarland Frankreich kulturell und sprachlich näher zu bringen. Die Repräsentanten reisen mit ihrem Renault zu verschiedenen Schulen- viele Informationen, Plakate, Spiele und Motivation im Gepäck.

Die Zeit an der Sigmund-Wann-Realschule vergeht wie im Flug, denn eine Spielrunde folgt der nächsten und bei jedem Mal lernen die Kinder humorvoll wieder neue französische Vokabeln, wie z.B. die Farben kennen. Nach 45 Minuten heißt es „Entdecke den Franzosen in dir- Au revoir et à bientôt!“ Aber mehrere Schülerinnen und Schüler sind vom Frankreichvirus infiziert und wollen diese Sprache im kommenden Schuljahr erlernen – Bonne chance!

Sprachanimation Tschechisch

Um die Kinder und auch die Eltern bestmöglich bei der Wahl der Wahlpflichtfächer zu unterstützen, bietet die Wunsiedler Realschule vielfältige Informationsmöglichkeiten an. So steht neben Französisch auch das Fach Tschechisch im Mittelpunkt, denn in Wunsiedel können die Jugendlichen in diesem Fach die Abschlussprüfung ablegen – das ist bayernweit einzigartig. In Zusammenarbeit mit der Euregio Egrensis, die unter anderem auch in dieser Region Schüleraustausche organisiert, fand daher eine zweistünde Sprachanimation für jede Klasse statt. Hierbei knüpfen sie spielerisch erste Kontakte zu Sprache und Kultur des Nachbarlandes und stellen recht schnell fest, dass man so verschieden gar nicht sei. Schnell verlieren die Kinder ihre anfängliche Scheu und am Ende gehen ihnen die ersten tschechischen Ausdrücke und Vokabeln schon recht flott über die Lippen. Dass in unserer Region gerade Tschechisch-Kenntnisse von großem Nutzen sind, wissen bereits die Kinder: „Wenn man bei der Polizei oder beim Zoll arbeitet, ist da schon praktisch, wenn ich die Sprache des Nachbarlandes beherrsche und nicht nur Ahoj sagen kann.“ Marcela Pöhlmann, die an der Wunsiedler Realschule die Jugendlichen bis zur Abschlussprüfung begleitet, erklärt zudem, dass Tschechisch als weiterführende Fremdsprache auch an der FOS bzw. dem Gymnasium anerkannt ist, so dass auch hier später einmal für Realschüler der Weg hin zur Allgemeinen Hochschulreife geebnet ist, ohne eine zweite Sprache erst nachlernen zu müssen. „Na shledanou!“, schallt es fröhlich durch den Raum, als sich die Jugendlichen um zahlreiche Eindrücke reicher von der Euregio Egrensis verabschieden.

Leseförderung an der Realschule

Es ist immer für Schülerinnen und Schüler spannend, wenn etwas geplant ist, was sich vom normalen Unterricht unterscheidet.

Die Realschüler der Klasse 5A warteten aufgeregt auf den Besuch der Klasse 4B der Grundschule Wunsiedel. Frau Liebe und Frau Grünler organisierten schon öfters gegenseitige Besuche und machten immer gute Erfahrungen damit.

Auch Schulleiter Oliver Meier ließ es sich nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen und war sehr erstaunt, als er die Klassenzimmertür öffnete und es mucksmäuschenstill war. Es waren 54 Schülerinnen und Schüler im Raum und nicht einmal alle hatten einen Stuhl. Herr Meier freute sich über den Besuch, sprach über die Schule und den anstehenden Schulwechsel der Viertklässler mit einem herzlichen Willkommen auch an der Sigmund-Wann-Realschule.

Die Kinder waren ja nun zum Lesen gekommen und sie teilten sich rasch in Gruppen ein, und zwar sollten jeweils Grundschüler und Realschüler zusammen sein, so dass sie sich auch ein bisschen kennen lernen konnten.

Nach wichtigen Lesekriterien wie flüssiges Lesen, sinnvolle Betonung, angemessenes Tempo und sinntragendes Lesen gingen die Kinder vor, übten in ihren Gruppen in zwei verschiedenen Räumen und präsentierten dann stolz und gekonnt ihre Ergebnisse.

Am Ende des Besuchs durften die Grundschüler noch Fragen an die Realschüler stellen, denn es könnte ja sein, dass manch einer sich für die Realschule entscheidet. Das Lehrerraumprinzip, der Pausenverkauf, Hausaufgaben und verschiedene Fächer wurden angesprochen, genauso wie die an der Realschule vorhandenen Fördermöglichkeiten durch Mentoren, Lernbar mit eigens dafür abgestellten Lehrkräften sowie die Talentklasse und die Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler, so dass der Weg ins Gymnasium geebnet werden kann.

Die Schulfamilie der Sigmund-Wann-Realschule freut sich auf euch, liebe Grundschüler!

TOP Vorleserinnen

Großer Erfolg für die Wunsiedler Leserinnen Laura Brunner und Lucia Schicker aus der Klasse 5A

Das war nun der dritte Vorlesewettbewerb für die beiden Schülerinnen der Klasse 5A. Sie hatten sich nicht nur an der eigenen Schule durchgesetzt, sondern auch im Entscheid Oberfranken Nord. Beim oberfränkischen Entscheid erfreuten sie mit einem tollen dritten und einem guten weiteren Platz. Begleitet wurden die beiden Mädchen von der Konrektorin Maria Neumayr und der Deutschlehrkraft Ute Grünler, die natürlich mit ihren Mädels mitfieberten, genauso wie deren Eltern, die immer großes Interesse an solchen Wettbewerben zeigten.

Eingeladen wurde von der Johannes-Kepler-Realschule Bayreuth in die Blackbox der Stadtbücherei Bayreuth. Nach netten Grußworten durch die Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, die sich eigens für das Lesen Zeit genommen hatte, begann unter Moderation des Bayreuther Lehrers Christian Hösch der Vorlesewettbewerb in zwei Runden.

In der ersten Runde lasen zwölf Leserinnen und Leser aus ganz Oberfranken ihren bekannten Text und in einer zweiten Runde den unbekannten Text der anwesenden Jurorin und Jugendbuchautorin Antje Haugg.

Die Jury hatte es nicht leicht, eine Entscheidung unter lauter guten Leserinnen und Lesern zu fällen. Schließlich gewann eine Schülerin von der Maria-Ward Realschule Bamberg und ein Schüler der Johannes-Kepler-Realschule Bayreuth. Laura Brunner aus der Klasse 5A errang einen höchst beachtlichen dritten Platz und ihre Freundin Lucia reihte sich gleich hinter ihr ein. Die Sigmund-Wann-Realschule wurde außerdem mit der Urkunde „1. Platz beim Vorlesewettbewerb“ ausgezeichnet.

Umrahmt wurde der Wettbewerb eindrucksvoll von der Schulband der Johannes-Kepler-Realschule mit selbst geschriebenen Songs und einer kleinen Mitmach-Aktion zur Auflockerung vor der zweiten Leserunde.

Die ganze Schulfamilie gratuliert Laura und Lucia und freut sich sehr!

Gesund macht Schule

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Fit und gut drauf – ein sportlicher Vormittag in der Vitalscheune Wunsiedel

Auch in diesem Jahr gab es für die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Sigmund-Wann Realschule Wunsiedel die Möglichkeit, Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit in der Vitalscheune Wunsiedel unter Beweis zu stellen.

Dank guter Organisation und bester Betreuung durch das Team der Vitalscheune lautete das Motto an insgesamt fünf Stationen: „Schwitzen was das Zeug hält“.

Während man beim Spinning noch einen langen Atem haben musste, galt es, während des Fitness-Workouts und des Gerätetrainings ordentlich die Muskeln spielen zu lassen und eine gute Kraftausdauer an den Tag zu legen. Aber auch Mut, Wagnis und Geschicklichkeit sollten nicht zu kurz kommen. Während man beim Bouldern noch die richtigen Griffe einzelner Kletterrouten erproben konnte, wurde es anschließend am Kletterturm richtig ernst. Gut gesichert ging es Schritt für Schritt und Zug um Zug in Schwindel erregende Höhen. Alles in Allem war es ein gelungener Vormittag, der den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in verschiedene Bewegungsmöglichkeiten gab, die nicht nur richtig viel Spaß machen, sondern auch immer häufiger auftretenden Einschränkungen des Bewegungsapparates entgegenwirken können.