Medienscouts an der RS WUN

Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grund ist es wichtig, den richtigen Umgang mit diesen zu erlernen.

Ab wann wird Mediennutzung zu viel? Wie bewege ich mich sicher im Netz? Was gebe ich in sozialen Netzwerken preis? Wie verhalte ich mich im Klassenchat richtig?

Es ist gar nicht so einfach, sich kompetent und sicher im Internet zu bewegen. Denn nur wer die Wirkungsweise der digitalen Medien versteht, kann sich selbstbewusst, selbstreflektiert und technisch sicher im Internet, in Communities, in Chats, in Foren bewegen und seine Daten schützen.

Aus diesen Gründen haben am Mittwoch, den 18.10.2017 insgesamt acht Schülerinnen und Schüler der Realschule Wunsiedel die Ausbildung zum Medienscout absolviert. Die Veranstaltung fand ganztägig in Kronach statt und wurde durch die „Opferhilfe Oberfranken“ durchgeführt.

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Neues Sofa für die Pause

Begeistert zeigten sich Fördervereinsvorsitzender Stephan Elbel (links) und Schulleiter Oliver Meier (rechts) mit einigen Schülerinnen und Schülern bei der ersten Sitzprobe auf den neuen Sofas in der Pausenhalle der Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel, welche der Förderverein der Wunsiedler Realschule finanzierte. Inzwischen wird rege Gebrauch von den bunten Sitzmöbeln gemacht, sodass die begehrten Sofaplätze in den Pausen recht schnell belegt sind.

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Forschung und Hochspannung

Am Freitag, den 29. September 2017 unternahm die Klasse 9A zusammen mit ihren Lehrkräften Herrn Lippert (Ph) und Frau Franke (Ch) eine fächerübergreifende Exkursion nach Selb. Im Europäischen Dispersionszentrum (EZD) gab es eine Schnupperstunde im Forschungslabor zum Thema Mischtechniken. Wir bekamen Einblicke in die Herstellung von Dispersionsfarben, Zahnpasta, Arzneimitteln usw. Das Problem bei Mischungen ist ja, dass sich die Bestandteile möglichst nie mehr trennen sollen. Daran arbeiten die Forscher.

Anschließend waren wir im Hochvolthaus zu einer Vorführung eingeladen. Das 21 m hohe Gebäude ohne Fenster (!) wurde von Herrn Geheimrat Rosenthal gebaut. Isolatoren aus Keramik oder aus Kunststoff werden dort auf ihre Stabilität gegen hohe Spannungen getestet. Lilly, Stephan und Frederic haben sich in den Faraday´schen Käfig gewagt, der einem Blitzschlag standhielt. Darüber hinaus verursachten die Corona und mehrere Wechselstromüberschläge ordentliche „Knaller“ und ein unvergessliches Erlebnis!

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Kennenlerntage in Fichtelberg

Erlebnisreiche Tage verbrachten die drei fünften Klassen im Sportcamp in Fichtelberg-Neubau, um sich und die begleitenden Lehrkräfte besser kennen zu lernen. Zum Glück spielte das Wetter mit, sodass die geplanten Aktivitäten wie Biberralley, Biathlon mit dem Lasergewehr, eine Nachtwanderung und eine Tour auf den Nusshardt ohne Nasswerden stattfinden konnten. Auch das ein oder andere Baseball-Game oder Fußball-Match trugen die Schülerinnen und Schüler auf dem Bolzplatz des Sportcamps aus. Nach zwei Übernachtungen hieß es schon wieder „Koffer packen“, ehe die Kennenlerntage nach einem Besuch des Mehlmeisler Wildparks auch schon vorbei waren.

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Jacken und Westen für die Schulsanis

Stolz präsentierten im Juni die Schulsanitäter der Sigmund-Wann-Realschule ihre neue Dienstkleidung. Denn jetzt gehören auch passend bedruckte Soft-Shell-Jacken – ganz im Sinne einer „corporate identity“ – zu ihrem Equipment. Damit sind die Ersthelfer, dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins, der die Kleidungsstücke finanzierte, auch bei Außeneinsätzen, wie z.B. Sportfesten für jede Witterung gerüstet und weithin für alle gut sichtbar. Das Bedrucken der Jacken übernahm die Schülerfirma „shirtfactory“ unter der Regie von Realschullehrer Bastian Hösl. Zusammen mit den Schulsanitätern freuten sich von links Elena Formato-Bayer, welche die Arbeit der Schulsanitäter koordiniert, Schülersprecher Harald Schmidt, Fördervereins- und Elternbeiratsvorsitzender Stephan Elbel und Schulleiter Oliver Meier.

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Schüler bauen Schulen

Auch in diesem Schuljahr arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen einen Vormittag freiwillig, aber nicht zum Nulltarif, in einem regionalen Unternehmen. Das dabei verdiente Geld behielten sie nicht für sich, sondern spendeten es für syrische Flüchtlingskinder im Libanon.

Der Erlös des „Sozialen Tages“, der von den Lehrkräften Kay Tauscher und Patrik Sirtl organisiert worden war, geht dieses Jahr an den Verein „Zeltschule e.V.“

Was ist Zeltschule e.V.?

Das Projekt Zeltschule möchte nicht dabei zusehen, wie eine ganze Generation syrischer Kinder in den Analphabetismus abrutscht und so jede Chance auf eine unabhängige Zukunft nach dem Krieg verliert. Dieser Verein bringt daher Zeltschulen genau dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden: in die FLÜCHTLINGS-CAMPS DER BEKAA-EBENE (Libanon). In Zusammenarbeit mit anderen Schulen will Zeltschule e.V. weitere Einrichtungen bauen und Gelegenheiten schaffen, die es den syrischen Flüchtlingen erlauben, zu leben – und nicht nur zu überleben – bis sie in ihr Land zurückkehren können.

Die Schüler der Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel haben dieses Projekt kennengelernt und beschlossen, mit dem „Einsatz ihrer Hände“ mitzuhelfen, den syrischen Kindern die Chance auf eine gerechte Zukunft zu ermöglichen.

Rund 60 Unternehmen aus den Landkreisen Wunsiedel, Bayreuth, Weiden und Tirschenreuth beteiligten sich an der diesjährigen Aktion unserer Schüler, die sich alle um eine Firma gekümmert hatten, in der sie mitarbeiten durften. Mehr als zufrieden mit dem dabei erzielten Ergebnis waren am Ende nicht nur die Kinder, sondern auch die Organisatoren. Zum einen hatten die Schüler die einmalige Gelegenheit, bereits in der siebten Klasse einen Blick in die Arbeitswelt zu werfen, zum anderen kamen rund 3.000 Euro zusammen, die an „Zeltschule e.V.“ überwiesen werden können.

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The BIG Challenge

Dass „The BIG Challenge“  eine wahrhaft große Herausforderung ist, wird ersichtlich, wenn man sich die Dimension dieses Wettbewerbs vor Augen führt: Die Teilnahme an diesem Multiple-Choice-Test ist allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-9 in Europa möglich. Hierbei geht es darum, 54 Fragen aus den Bereichen Grammatik, Vokabeln, Aussprache und Landeskunde der englischsprachigen Länder so fehlerfrei wie möglich zu beantworten. Deutschlandweit nahmen im Mai 2017 80 432 Fünftklässler teil, davon 10 007 aus Bayern.

Und auf diesem Gebiet erwiesen sich die Schülerinnen und Schüler der Sigmund-Wann-Realschule in Wunsiedel als wahre Experten. Denn Schulsieger Elias Ritter (Klasse 5c) war bayernweit der beste Teilnehmer in der Kategorie „Sprinter“  und lag damit auf Bundesebene auf Rang 32 – eine herausragende Leistung, welche durch ein umfassendes Preispaket honoriert wurde, denn Elias freute sich über Bluetooth-Kopfhörer, ein Abitur-Wörterbuch von Langenscheid, Eintrittskarten in den Movie Park Germany, ein Easy-Learning Software Englisch Komplettpaket von Strokes, einen Bildband „Discover the World of English“, ein Wettbewerbs-T-Shirt, das Teilnehmerdiplom und den Länderpokal. Doch die Klasse 5c durfte noch weitere erfolgreiche Teilnehmer bejubeln: Lilly Elm folgte in der Schulwertung auf Platz zwei (Rang 11 landes- und Rang 140 bundesweit) und Jonas Pöllmann komplettierte das „Stockerl“ als dritter der Schulwertung (Rang 42 landes- und Rang 438 bundesweit). Luisa Jennermann (Kl. 5b) und Celine Scharnagel (Kl. 5d) vervollständigten jeweils als beste Teilnehmerinnen ihrer Klasse das erfolgreiche Abschneiden der insgesamt 38 Realschülerinnen und -schüler aus Wunsiedel bei der „BIG Challenge“.

So war es für Patrick Sirtl, der Wettbewerbskoordinator an der Sigmund-Wann-Realschule, ein besonderes Vergnügen, allen Teilnehmern ihr Diplom und ein Poster zu überreichen und darüber hinaus noch diverse Sachpreise wie verschiedene Reader, Wandkalender, Bleistifte, Schülerkalender, Rätselhefte oder Flaggen.

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Das Bild zeigt von links nach rechts: Jonas Pöllmann, Lilly Elm, Hauptpreisträger Elias Ritter und Patrick Sirtl, den Englischlehrer der Klasse 5c

Multikulti an der Realschuel Wunsiedel

Mit kulinarischen Köstlichkeiten und kulturellen Leckerbissen lud die Realschuel Wunsiedel vor den Pfingstferien zu einem unterhltsamen Abend ein. Hier einige Impressionen.

Europatag

2017 ist für Europa ein Jahr der Jubiläen, aber auch ein Jahr, in dem einige Herausforderungen präsenter sind denn je. 60 Jahre nach Abschluss der Römischen Verträge, durch die EWG und EURATOM entstanden, und 25 Jahre nach Unterzeichnung des Vertrags von Maastricht, der die heutige Europäische Union gründete, ist es gerade für die junge Generation wichtig, die Errungenschaften der Einigung Europas bewusst zu machen. Deshalb fand am 22. Mai 2017 ein deutschlandweiter EU-Projekttag statt, an dem sich auch die Sigmund-Wann-Realschule dem Thema Europa widmete.

Bereits einige Wochen zuvor konzipierte Seminarrektorin Viktoria Lang zusammen mit dem Studienseminar diesen Tag. So losten die einzelnen Klassen je ein EU-Mitgliedsland und hatten zur Aufgabe, dazu eine Stellwand zu gestalten. Neben Pflichtinformationen, wie z. B. der Begrüßung in der jeweiligen Landessprache, einer Karte mit markierter Hauptstadt und der Landesflagge, konnte jede Klasse die restlichen Informationen frei wählen, sodass wichtige Persönlichkeiten, Nationalsportarten oder „fun facts“ präsentiert wurden. Die Studienreferendare ergänzten im Rahmen ihrer GsB-Ausbildung die Ausstellung unter anderem mit Material über die Geschichte der EU oder über das EU-Parlament.

Dass Europa an der Wunsiedler Realschule stets präsent ist, wurde allen Schülern bewusst, als einige Jugendliche sie in ihrer Muttersprache zum EU-Projekttag begrüßten, ehe Schulleiter Oliver Meier die einzelnen Jahrgangsstufen kurz über die Bedeutung Europas für Deutschland informierte. Speziell für die 9. Klassen hatte die Schule den Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich eingeladen, um mit den Schülerinnen und Schülern über das Thema Europa zu sprechen. Dabei betonte er, dass es gerade jetzt von außerordentlicher Wichtigkeit sei, die Menschen für Europa zu sensibilisieren, denn der „Brexit“ oder auch die zwischenzeitlichen Wahlerfolge von Marine Le Pen in Frankreich zeigen, wie zerbrechlich das Konstrukt Europa geworden sei. Vielen Menschen sei demnach nicht bewusst, welche Konsequenzen ein Zerbrechen der EU hätte – von Auswirkungen im täglichen Leben, wenn man etwa Urlaubsreisen unternehme bis hin zu ökonomischen Schwierigkeiten, die auf die einzelnen Nationen zukämen. Ganz abgesehen davon wäre es im Falle eines Scheiterns des europäischen Gedankens nahezu unmöglich, sich als einzelne Nation gegenüber Großmächten wie den USA, Russland oder China zu positionieren und zu behaupten. Ein vereintes Europa der 500 Millionen ist dazu aber ohne Weiteres in der Lage.

Auch das Thema „Innere Sicherheit“ kam in diesem Kontext zur Sprache. Hierbei betonte Friedrich die unbedingte Notwendigkeit der koordinierten Zusammenarbeit von Behörden, Polizei oder auch Staatsanwaltschaften im Umgang mit länderübergreifenden Diebes- oder Schmugglerbanden, aber auch beim gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus. Dass ein Attentäter sich unbemerkt 14 verschiedene Identitäten hatte zulegen können, müsse künftig unter Aufbietung und Koordinierung aller Kräfte verhindert werden.

Abschließend wollten die Schülerinnen und Schüler noch wissen, wie man den EU-Beitritt der Türkei im Falle der Wiedereinführung der Todesstrafe sehe. Hierbei machte der Bundestagsabgeordnete unmissverständlich klar, dass Europa dann eindeutig Stellung beziehen müsse. Friedrich verdeutlichte aber auch die Wichtigkeit einer intensiven Zusammenarbeit, zumal enge Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europa und der Türkei bestünden und diese ja auch Mitglied der NATO sei.

Nach rund 60 Minuten endete ein informativer Vormittag für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse. Oliver Meier dankte Dr. Hans-Peter Friedrich für sein Kommen sowie Viktoria Lang, den Studienreferendaren und allen Klassen für ihr Engagement beim diesjährigen Europaprojekt an der Wunsiedler Realschule.

EDV-Team multimedialisiert Schülerküche

Computer und Beamer für die Schülerküche der Realschule Wunsiedel

Das EDV-Team der Realschule Wunsiedel hat in den vergangenen beiden Wochen die Schülerküche mit einem neuen Computer und einem HD-Beamer ausgestattet. Die achtköpfige Gruppe (Dominik und Benni Helbling, Max Benker, Jonas Wollermann, Felix Ollert, Patrick Prell, Fabian Lindner und Fabio Kreger) hatte dabei nicht nur die Aufgabe, Rechner und Projektor zu verbinden. Vielmehr lag der größte Aufwand dabei, ein neues Netzwerkkabel aus dem Serverraum vor Ort zu bringen und die Halterung für den Beamer an der Decke zu montieren. Frau Schiener, Fachoberlehrerin für Haushalt/Ernährung, dankte dem Team als Regentin der Schülerküche  mit einer ansprechenden Brotzeit. Mit dieser multimedialen Ausstattung können nun nicht nur Referate präsentiert, sondern vielmehr auch Rezepte aus aller Welt gesammelt und ausprobiert werden.multi_kueche