Schlossbesichtigung Bayreuth

Ende November 2018 machten sich die Schüler der achten Jahrgangsstufe auf nach Bayreuth, um dort das Neue Schloss zu besichtigen. Anfangs durften sie einen Blick in das Museum der Markgräfin Wilhelmine werfen, welches eindrucksvoll die vielen Leidenschaften der kunstsinnigen Schlossherrin zeigt, die aus Bayreuth eine Kulturmetropole machte. Zusammen mit ihren Geschichtslehrern erhielten sie anschließend eine Führung durch die Prunkräume des Neuen Schlosses. Das Thema lautete „Der Monarch als Sonne seines Landes“ und die Jugendlichen durften nicht nur zuhören, sondern auch selbst tätig werden. Sie verglichen beispielsweise Kaiserporträts mit Fotografien aktueller Staatschefs wie Donald Trump, legten in Gruppen das Parkett eines Zimmers nach und erschlossen sich mit Hilfe eines Comics die Geschichte von Apoll und Daphne. Beeindruckt bestaunten die Wunsiedler den Stuck im Festsaal und die Goldverzierungen im Palmenzimmer. Da das Schloss im Winter nicht geheizt wird, erfuhren sie am eigenen Leib, wie kalt es das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine im Winter hatte und wie schwierig es war, die punkvollen Räume mit den kleinen Öfen warm zu halten. Nach der Schlossbesichtigung ließen die Schüler den Vormittag im Winterdorf ausklingen, wo sie sich durch eine Tasse Kinderpunsch oder Tee wieder etwas aufwärmen konnten.

Realschulchampion 2018

Gleich sechs Preisträger in drei unterschiedlichen Kategorien hatte die Sigmund-Wann-Realschule beim diesjährigen Realschulchampion und auch der begehrte Schulpreis ging an die Wunsiedler Schule.

„Stand up for the champions“ von Right said Fred schallte durch das geschichtsträchtige Reichshofkino in Bayreuth, wo sich die oberfränkische Realschulfamilie  bereits zum siebten Mal traf, um ihre Besten zu ehren. Der diesjährigen Einladung des Premiumpartners WEDLICH.Servicegruppe GmbH& CO. KG waren wieder zahlreiche Ehrengäste, darunter Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger, gefolgt, um eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern für erbrachte Leistungen und gezeigtes Engagement in den Kategorien Schulleistung, kulturell-musisch, Sport, Soziales Engagement und MINT zu ehren. Das Projekt des Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Oberfranken wird neben zahlreichen Sponsoren von den herausragend engagierten Premiumpartnern Brose GmbH & Co.KG, REHAU AG, Wedlich.Servicegruppe und den Sparkassen in Oberfranken getragen.

Christian Wedlich, Geschäftsführer des Premiumpartners und Gastgeber an diesem Abend, hob in seiner Begrüßung hervor, dass die Geehrten allesamt aus eigenem Antrieb etwas bewegen und mehr leisten würden, was schließlich den Schlüssel zum persönlichen Erfolg ausmache. Dennoch sei neben dem Wissen vor allem die Sozialkompetenz ein entscheidender Aspekt, der für mögliche zukünftige Unternehmer unabdingbar sei. Auch das Bild vom „ehrbaren Kaufmann“ ließ Wedlich einfließen und betonte die immer noch vorhandene Zeitgemäßheit der damit verbundenen Attribute wie Ehrlichkeit, das Vorleben von Werten, Umsichtigkeit und strategisches Denken. So sollten die Schülerinnen und Schüler die vielfältigen Möglichkeiten nutzen und selbst Unternehmer werden, etwa als Aufsteiger, als Nachfolger in einem Familienbetrieb oder als Gründer eines StartUps.

Johannes Koller, Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Oberfranken, brachte in Anlehnung an den bekannten Song von „Right said Fred“ zum Ausdruck, dass an diesem Abend Sieger ausgezeichnet und gefeiert werden, die in den fünf Kategorien, auf die die Realschule in Bayern ein besonderes Augenmerk legt, für unterschiedliche Ziele motiviert sind und aus eigenem Antrieb mehr tun, als verlangt wird, ganz im Sinne von „Right said Fred“ – „I have vision´oh I believe, I know I can count on me“. Sie alle haben aber auch Begleitung, Unterstützung und Coaching durch ihre Schulen erfahren, denen dafür Dank gebührt. Besonders hob Koller aber die Unterstützung durch das Elternhaus hervor, ohne die viele erbrachte Leistungen nicht möglich wären. Der Gruß des Ministerialbeauftragten ging deshalb an die begleitenden Eltern, Schulleiter sowie Lehrkräfte und im Besonderen an die zahlreichen Ehrengäste, die diesem besonderen Abend erst den richtigen Glanz verleihen.

Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger, Leiterin der Realschulabteilung im Kultusministerium, betonte in ihrem Grußwort, dass gerade diese Veranstaltung in Oberfranken zeige, dass sich die Realschulchampions durch Ausdauer, Klugheit, Geschick und Einstehen für klare Werte auszeichneten, Zeit investierten sowie großes Engagement bewiesen und dadurch zur Speerspitze der Realschulfamilie würden. Dennoch müssten Talent, Fleiß, Durchhaltevermögen und Empathie auf ein förderliches Umfeld  treffen. Daher müsse an dieser Stelle der Dank an Eltern, Lehrer, Realschuldirektoren, Jurymitglieder, Sponsoren, Musiker, fleißige Helfer und das Team der MB-Dienststelle gehen, die alle dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, so herausragende Leistungen zu erbringen.

Dass das Binärsystem, das zur Darstellung von Zahlen nur zwei verschiedene Ziffern, nämlich 1 und 0 benutzt, eine hervorragende Ausgangslage für die ersten zu Ehrenden sei, machte Dr. Peter Schüll deutlich, als er dieses Zahlensystem zeigte und eine interessante Folgerung formulierte: Wenn man die Nullen noch weglassen würde, bekäme man das zu sehen, was die Schulleistungssieger in ihrem Zeugnis stehen hätten – nämlich nur Einser. Aufgrund dieser sehr guten Schulleistungen durfte im Folgenden Valentin Ackermann das zweite Siegertreppchen besteigen, da er in allen Vorrückungsfächern im Jahreszeugnis 2017/18 die Note 1 aufwies. Der erste Platz in der Kategorie Schulleistung ging an Nadine Ackermann, Jule Baumgärtel, Darleen Beier, die in Zeugnis in allen Fächern die Note 1 hatten.

Dotiert mit 600 Euro gingen im Anschluss der Scheck sowie der dazugehörige Pokal in der Kategorie „Schulpreis“ in diesem Jahr an die Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel. Für vielseitiges und beständiges Engagement nahm RSD Oliver Meier den Preis für seine Schule entgegen. Vor allem das breit gefächerte Schulprofil sowie die regelmäßigen Nominierungen in allen Kategorien seit Beginn der Verleihung des oberfränkischen Realschulchampions waren Grund genug für die Jury, die Auszeichnung nach Wunsiedel zu geben.

In seiner Laudatio hob Ministerialbeauftragter Koller unter anderem Tschechisch als zweite Fremdsprache zusätzlich zu Französisch hervor, was in Bayern nach wie vor einzigartig sei. Die Sigmund-Wann-Realschule sticht durch dieses außergewöhnliche Angebot bereits seit 2007 hervor und trägt damit dazu bei, den europäischen Gedanken zu stärken, was auch die erst kürzlich verliehene Europaurkunde beweist, und sorgt dafür, dass in der Grenzregion der Austausch mit Tschechien bereits im Kinder- und Jugendalter beginnt. Außerdem hat sich die Schule eine Bestenförderung im Rahmen von Talentklassen auf die Fahnen geschrieben. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler können im Fach Französisch eine zusätzliche Abschlussprüfung ablegen und dadurch nicht nur ihre sprachliche Kompetenz erweitern, sondern sich auch einen Vorteil verschaffen für einen späteren Übertritt ans Gymnasium und damit für die Allgemeine Hochschulreife. Darüber hinaus hat die Schule die Leseförderung auch im Rahmen von BiSS intensiviert. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert sich die Schulfamilie für ein ausgeprägtes Demokratieverständnis, auch mit einem besonderen Augenmerk auf der Werteerziehung. Ein offenes und gebundenes Ganztagesangebot, das es den Schülern erlaubt, in der 5. und 6. Klasse die besonderen Vorteile eines ganztägigen Schulbesuchs zu wählen sowie die Möglichkeit für die Eltern, ihre Kinder zwei- bis viermal pro Woche pädagogisch sinnvoll am Nachmittag betreuen zu lassen runden das vielfältige Schulprofil ab.

Durch außerordentliche sportliche Leistungen tat sich der Skilangläufer Marius Kastner von der hervor, der den 3. Platz belegte. So konnte Kastner die Jury mit drei deutschen Meistertiteln, dem Deutschlandpokalsieg U16 und der Berufung in den C/D-Kader des Deutschen Skiverbandes überzeugen. Den ersten Platz der Kategorie MINT belegte das Team „f1 in schools“. Beim weltweiten Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ planen Schüler ein Miniatur-Rennauto am Computer, lassen dieses fertigen und treten schließlich bei einem Rennen gegeneinander an. Die Teilnehmer erhalten so einen Einblick in die Projektplanung, Produktentwicklung und Technologien hinter dem Rennsport. So entwarfen die Schüler Paul Büttner, Mika Mages, Michael Schlegel und Niklas Lang einen Prototypen, der anschließend mittels CNC-Fräse und 3D-Drucker gefertigt wurde. Parallel dazu warben sie Sponsoren an, um einen Messestand und passende Teamkleidung zu finanzieren. Bei den bayerischen Junioren, als einzige Teilnehmer einer Realschule, erreichten sie den 3. Platz und dürfen nun in Frankfurt am Main an ihrer nächsten Meisterschaft teilnehmen.

Das Team des Ministerialbeauftragten führte gewohnt charmant und gekonnt durch ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm, das durch mehrere musikalische Beiträge beeindruckend umrahmt wurde.

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Sparkassenbesuch

Am 26.11.2018 besuchte die Klasse 9B die Sparkassenzentrale in Selb. Die Schüler erhielten hierbei die einmalige Chance, hinter die Kulissen eines Geldinstitutes zu blicken, um so ihr im Unterricht erworbenes Fachwissen durch eine Praxisbegegnung zu festigen. Nach der Begrüßung geleiteten drei Angestellte der Sparkasse durch das weitere Programm.

Hierbei wurde zunächst die Sparkasse Hochfranken näher vorgestellt, bevor allgemein auf die Aufgaben von Kreditinstituten eingegangen wurde. Die Schüler erfuhren dabei viel Wissenswertes über Bankgeschäfte, insbesondere über den Zahlungsverkehr, Wertpapiere und Online-Banking.

Aufmerksam folgten die angehenden Berufsstarter auch den Informationen rund um das Thema Ausbildung. Hierbei wurde zunächst die klassische Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau thematisiert.

Als Höhepunkt und Abschluss der gelungenen Veranstaltung wurden die Heranwachsenden dann noch durch die einzelnen Abteilungen der Bank geführt, wobei natürlich auch ein Besuch im Tresor nicht fehlen durfte.

Deutsch-Tschechische Schülerexkursion in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Als Begegnungsfahrt für deutsche und tschechische Schüler veranstalteten die EUREGIO EGRENSIS AG Bayern und die EUREGIO EGRENSIS AG Böhmen am 12. November 2018 eine gemeinsam geplante Exkursion in die KZ-Gedenkstätte nach Flossenbürg.

Eine 9. Klasse der Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel und eine Schulklasse der Grundschule Truhlářská aus Karlsbad nahmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften an der Exkursion teil. Im Vordergrund stand das gegenseitige Kennenlernen sowie der gemeinsame Besuch eines bedeutenden historischen Gedenkortes im Grenzgebiet.

Im Bildungszentrum der Gedenkstätte fand zunächst eine Sprachanimation für die Schüler statt, die ihnen die Sprache des jeweiligen Nachbarlandes auf spielerische Weise näherbrachte und letzte Hemmungen im Kontakt zwischen den deutschen und tschechischen Teilnehmern beseitigte.

Da etwa die Hälfte der Wunsiedler Schulklasse an der Sigmund-Wann Realschule Tschechisch lernt und die Karlsbader Schüler Deutsch lernen, standen der Begegnung kaum sprachliche Hürden im Weg. Im Anschluss an die Sprachanimation erhielten die Schüler einen geführten Rundgang durch das historische Gelände und die Ausstellung der KZ-Gedenkstätte. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen im Café der Gedenkstätte.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Netzwerkprojekts „Neue Impulse für den Grenzraum“ statt, das die EUREGIO EGRENSIS AG Bayern gemeinsam mit der EUREGIO EGRENSIS AG Böhmen seit Juli 2018 durchführt und das aus dem INTERREG-Programm Bayern-Tschechien gefördert wird. In den nächsten drei Jahren plant die Euregio weitere Aktivitäten und Veranstaltungen zu den Themenbereichen „Kinder und Jugend/Sprachoffensive“.

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Pater Jeremias zu Besuch

Vor über 500 Jahren nahm mit dem Anschlag der 95 Thesen durch Martin Luther die Reformation ihren Anfang. Luther war damals Augustiner Mönch und wollte mit seinem Handeln eine Reform der Kirche erreichen, keine Spaltung. Wie stehen heute Vertreter des katholischen Augustinerordens zu ihrem ehemaligen Mitbruder und wie leben heute Mönche in einer Ordensgemeinschaft? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schüler der 8. Jahrgangsstufe beim Besuch von Pater Jeremias, OSA, am 26. Oktober 2018.

Jeremias den charakteristischen schwarzen Habit, bei dem es auf den ersten Blick keinen großen Unterschied zu Luthers Ordensgewand gab. Er referierte in seinem Vortrag zunächst über das Leben und Wirken Luthers und konnte dabei auf das Vorwissen aus dem Religionsunterricht aufbauen. Dass er dabei auf große Resonanz stieß, zeigten die vielen interessierten Zwischenfragen seitens der Jugendlichen. Danach erzählte er von seinem eigenen Werdegang als Mönch und Seelsorger. Er war als junger Mann mit 20 Jahre der Gemeinschaft der Augustiner beigetreten und wirkte fortan in unterschiedlichen Häusern des Ordens, unter anderem in Weiden und Müllnerstadt. „Unsere Konvente verlieren seit Jahren an Mitgliedern, derzeit sind wir rund 70 Brüder deutschlandweit,“ berichtete Pater Jeremias. Deshalb wurden in der Vergangenheit immer mehr Häuser geschlossen, was zum Teil sehr schmerzliche Einschnitte für die Mönche bedeutete. 2013 fassten die Augustiner den Entschluss, den Schließungen von Standorten einen Gegenpol zu setzen, in dem sie in Erfurt einen Neuanfang wagten. „Zum dritten Mal sind damit Augustiner Mönche in Erfurt,“ erklärte Jeremias. Aber dieser neue, kleine Konvent befindet sich nicht mehr im mittlerweile evangelischen Augustinerkloster, in dem schon Martin Luther lebte, sondern in einem Haus der evangelischen Regler Gemeinde. Dort wohnen gerade vier Patres wie in einer WG zusammen. Neben ihrer täglichen Arbeit, zu der auch die Seelsorge in der Diözese Erfurt gehört, kümmern sie sich selbst um die Aufgaben im Haushalt. Pater Jeremias hatte in seine Power-Point-Präsentation mehrere Bilder eingebaut, auf denen die Mönche beim Kochen, Putzen und Einkaufen zu sehen waren. Das gefiel den Schülern besonders, weil es einen lebendigen Eindruck aus dem heutigen Mönchsalltag vermittelte.

Im  letzten Teil seines Vortrags stellte Pater Jeremias dar, dass Martin Luther ein Bindeglied für die Ökumene sein kann und wie die gelebte und gelingende Ökumene in Erfurt aussieht. Die evangelische Regler Kirche wird für die katholischen Gottesdienste der Augustinermönche genutzt. „Wir machen bewusst ein Angebot für alle Menschen in Erfurt, egal ob sie einer der beiden großen Konfessionen angehören, oder ob es sich um „Naturbelassene“ [a. d. Red.: Ungetaufte] handelt,“ so Jeremias. Unter anderem veranstalten die Patres regelmäßig moderne Gottesdienstformen wie Moonlight Messen oder Schattentheater mit Flüchtlingen. Zum Schluss nutzten die Schüler noch einmal die Gelegenheit, um den Ordensmann Fragen zu stellen, die alle sehr geduldig und ehrlich beantwortet wurden.

#vorlesetag

Jedes Jahr am dritten Freitag im November rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung zum Vorlesen auf. „Der Bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.“ (www.vorlesetag.de). Auch die Sigmund-Wann-Realschule kam diesem Aufruf nach und beteiligte sich am bundesweiten Vorlesetag. Im Vorfeld erklärten sich vier Schüler der Klasse 9A bereit, einen Vorlesepart in der Klasse 5C zu übernehmen. Sie stellten je ein Buch aus der Lesekiste vor und lasen anschließend auch eine spannende Stelle daraus vor. Vielen Dank noch einmal an Paul Büttner, Celina Krauß, Laura Käßler und Angelina Werner für euer Engagement!

Elternabend Cybermobbing

Kinder und Jugendliche nutzen gerne die vielfältigen Möglichkeiten des Internets. Häufig tun sie dies jedoch, ohne sich über die Folgen ihrer Onlineaktivitäten im Klaren zu sein.

„Ich möchte Youtuber oder Influencer werden“, ist von Heranwachsenden immer häufiger zu hören. Doch was ist das eigentlich?! Auch das Thema Cybermobbing ist unter Jugendlichen durchaus verbreitet. Aber welche Auswirkungen hat Cybermobbing und wie können Eltern ihre Kinder schützen?

Im Rahmen eines Elternabends konnten sich am Mittwoch, den 07.11.2018 interessierte Mütter und Väter der siebten und achten Jahrgangsstufe zu diesem Thema informieren. Hierfür konnte als Referent Philipp Steuber aus Gefrees gewonnen werden. Herr Steuber verfügt aufgrund seines beruflichen Werdegangs über eine exzellente Expertise auf diesem Gebiet. Er bot interessante Einblicke und konnte so den Eltern hilfreiche Tipps im Umgang mit den sozialen Medien geben.

Medienscouts 2018

Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grund ist es wichtig, den richtigen Umgang mit diesen zu erlernen.

Ab wann wird Mediennutzung zu viel? Wie bewege ich mich sicher im Netz? Was gebe ich in sozialen Netzwerken preis? Wie verhalte ich mich im Klassenchat richtig?

Es ist gar nicht so einfach, sich kompetent und sicher im Internet zu bewegen. Denn nur wer die Wirkungsweise der digitalen Medien versteht, kann sich selbstbewusst, selbstreflektiert und technisch sicher im Internet, in Communities, in Chats, in Foren bewegen und seine Daten schützen.

Aus diesen Gründen haben am Donnerstag, den 04.10.2018 insgesamt neun Schülerinnen und Schüler der Realschule Wunsiedel die Ausbildung zum Medienscout absolviert. Die Veranstaltung fand ganztägig in Kronach statt und wurde durch die „Opferhilfe Oberfranken“ durchgeführt.

Filmfestival Ostrov

„Klappe und … Action!“ hieß es für neun Schüler der Klasse 7a und ihre Tschechischlehrerin Marcela Pöhlmann für zwei Tage Anfang Oktober 2018, denn ihnen bot sich die Gelegenheit, die Wunsiedler Partnerstadt Ostrov näher kennen zu lernen. Denn zeitgleich fand dort das Kinder- und Jugendfilmfestival im Kulturhaus zum 50. Mal statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung erstellten die Kinder über das Festival unter fachkundiger Anleitung Handyvideos und Fotos , welche dann von Profis zu einem Dokufilm zusammengeschnitten werden. Neben der Vermittlung von Knowhow und Hintergrundinformationen rund um das Medium Film in diversen Workshops kam natürlich auch das lokale Kulturangebot nicht zu kurz. So besichtigte man Schloss, Museum und Rathaus von Ostrov. Und ganz nebenbei bekamen die Wunsiedler Tschechischneulinge natürlich zahlreiche Einblicke in das Alltagsleben und die Sprache in unserem Nachbarland, welche die Schüler jetzt in den kommenden Jahren so umfassend erwerben werden, sodass sie dann in vier Jahren ihre Abschlussprüfung in Tschechisch absolvieren. Was den Dokufilm anbelangt, so muss sich noch bis März 2019 geduldet werden, denn dieser wird dann beim Gegenbesuch der Ostover Delegation präsentiert.

Lernen lernen 2018

Ein Projektnachmittag unter dem Motto „Lernen lernen“ wurde vom Studienseminar unter der Leitung der Seminarlehrkräfte Rainer Schmitt (Pädagogische Psychologie) und Diana Erhardt (Pädagogik) für die Klasse 5C angeboten. Die beiden Ganztagesklassen 5A und 5B haben bereits eine wöchentliche Lernen lernen Stunde in ihrem Stundenplan integriert. Diese soll den Schülerinnen und Schülern neue Strategien und Methoden an die Hand geben, um die erhöhten Leistungsanforderungen beim Übergang von der Grund- zur Realschule bewältigen zu können. Die Studienreferendarinnen hatten für den Nachmittag fünf Stationen vorbereitet, die die Kinder in Kleingruppen durchliefen. Dort bekamen sie unter anderem Tipps zur effektiven Erledigung von Hausaufgaben, zum sinnvollen Lernen von Vokabeln oder sie setzten sich praktisch mit Lernstrategien auseinander, die die Schüler daheim fortan individuell umsetzen können. Während der Pause wurden die Fünftklässler von ihren Tutoren aus der achten Klasse versorgt, die frisch geschnittenes Obst, Nüsse und Säfte bereithielten.