Bestenehrung 2018

Bestenehrung an der Sigmund-Wann-Realschule

Mit einer „Ode an die Freude“ begrüßte das Blasorchester, unter Leitung von Joachim Seifert, die besten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu einer ganz besonderen Feierstunde im Tagesheim der Schule. „Die Besten der Besten“, so Schulleiter Oliver Meier, seien diese 53, die gespannt auf ihre Ehrung warteten. Herausragende schulische Leistungen seien in allen Jahrgangsstufen vollbracht worden. Meier lobte die Anstrengungsbereitschaft und den Willen, sehr gute Leistungen zu erzielen. Es sei ein besonderes Anliegen der Schule, die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler zu fordern und zu fördern. Er betonte die gute Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule, und wünschte allen Anwesenden schöne Ferien, einen erholsamen Urlaub und Zeit für Familie und Freunde. Für große Erheiterung sorgte schließlich der Sketch, den die Schultheatergruppe unter Leitung von Karina Jobst zum Besten gab, bevor die Ehrung der 5. und 6. Klassen durchgeführt wurde. RSD Meier übergab dem jeweils Klassenbesten ein Buchgeschenk, in Anlehnung an die vielfältigen Projekte, mit denen immer wieder der große Wert betont wird, der an der RS Wun auf die Leseförderung gelegt wird. Alle weiteren Schülerinnen und Schüler, die ebenfalls eine Eins vor dem Komma hatten, wurden mit einem Gutschein des „Siggis“, der Cafeteria der Schule, für ihre besonderen Leistungen belohnt. Gesponsert wurden die Präsente vom Förderverein der Schule. Jonathan Kraus, 9d, erfreute die Gäste im Anschluss am Klavier mit „He´s a pirate“, bevor auch die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen mit Buch und Gutschein geehrt wurden. „Auf uns“, beeindruckend intoniert von der Schulband, unter Leitung und Mitwirkung von Ursula Veigl, beendete die Ehrung und leitete schwungvoll zum Stehempfang, wie immer bestens vorbereitet von Karin Schiener mit ihrem Ca-Pa-Team, über.

Wandertag 7a

Auf zum „Monte-Hochseilgarten“ hieß es für die Klasse 7A am 29. Juni 2018, die am zweiten Wandertag zusammen mit ihrem Klassenleiter Herrn Richter und Frau Oetzinger den Kletterpark in Hirschau neben dem Monte Kaolino besuchten. Bevor es mit den Parcours losgehen konnte, mussten die Schüler zuerst die Sicherheitsgurte richtig anlegen und das Seil mit den Karabinerhaken korrekt anbringen. Dies geschah Schritt für Schritt unter genauer Anleitung der beiden Trainer, denn Sicherheit stand hier an erster Stelle. Danach sollte jeder Schüler einen relativ niedrigen Übungsparcours durchlaufen. Unter den aufmerksamen Augen der Trainer hängten sie die beiden Karabinerhaken in das Drahtseil ein und durften dann mit dem nötigen Sicherheitsabstand die ersten Hindernisse, wie zum Beispiel ein Balancierseil oder eine schmale Hängebrücke, überqueren. Diese Einsteigerparcours konnten alle ohne Probleme bewältigen. In luftiger Höhe zwischen fünf und fünfzehn Metern sah es dann schon anders aus: den Schülern wurde oben auf den richtigen Hochseilpfaden schnell bewusst, dass sie vor Herausforderungen gestellt waren, die sie einige Überwindung kosten würde. Zu den anspruchsvollen Hindernissen zählten schwankende Balken und Elemente, Brücken aus Schlingen, Tarzanlianen oder eine Skateboardfahrt mit ruckartigem Stopp. Es erforderte von unseren Schülern Mut, Kraft und Konzentration, um diese zu meistern und es gelang ihnen. Sie hatten großen Freude daran, in den Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu klettern und jeweils am Ende mit der Seilbahn hinunter zu sausen. Ganz selbstverständlich nahmen sie aufeinander Rücksicht und zeigten große Hilfsbereitschaft, wenn ein Klassenkamerad an einer Stelle nicht weiterkam. Sie gaben sich gegenseitig Tipps und spornten sich zum Durchhalten an. Und wenn dem einen oder anderen zwischendurch doch die Kraft ausging, war einer der Übungsleiter sofort zur Stelle und half beim Abstieg bzw. Abseilen. Die Kletteraktion lief reibungslos ab und deshalb gab es auch ein Lob der Trainer für das anständige Verhalten unserer Klasse. Nach einer kurzen Brotzeitpause durften die Schüler den „Monte-Coaster“, die Sommerrodelbahn, hinunterrasen. Hier hatten sie ebenfalls richtig viel Spaß und lieferten sich ein Rennen um die Bestzeit, die unten angezeigt wurde. Aber auch der schönste Wandertag ging einmal zu Ende und der Bus brachte Schüler und Lehrer zurück zur Schule.

Römerschiff

Am 4. und 5. Juli 2018 machten sich im Rahmen des Geschichtsunterrichts alle 6. Klassen auf den Weg nach Mariaort bei Regensburg zum Römerschiff „Navis lusoria“ („spielerisches/tänzerisches Schiff“). Dieses wurde ein Jahr lang von 30 Studierenden des Lehrstuhls für Alte Geschichte der Universität Regensburg unter der Leitung von Herrn Dr. Konen originalgetreu nachgebaut. Dessen Vorbilder patrouillierten früher auf der Naab, um die Grenzen des Römischen Reiches gegen die Germanen zu verteidigen. Heute bietet es die einzigartige Möglichkeit, das harte und oftmals gefährliche Alltagsleben eines römischen Legionärs hautnah kennen zu lernen und nachzuempfinden, denn die Schülerinnen und Schüler durften sich selbst an die Riemen setzen und ein Stück auf der Naab rudern. Dabei erfuhren sie nicht nur von den Aufgaben und Abläufen an Bord einer Galeere, sondern spürten auch am eigenen Leib, wie wichtig es ist, im Team zu arbeiten, um sein Ziel zu erreichen. Unter den Studenten, die die Fahrt begleiteten, befand sich auch ein römischer Legionär in Rüstung, der den Sechstklässlern interessante Alltagsfakten vermittelte und der sie über die damaligen Ausrüstungsgegenstände eines Soldaten informierte, welche die Schülerinnen und Schüler ebenfalls an- und ausprobieren durften. Bei dieser kleinen Reise in die Vergangenheit lagen demnach Spaß und Anstrengung nah beieinander und die Exkursion brachte die Sechstklässler nicht nur an die ehemaligen Grenzen des Römischen Reiches, sondern streckenweise auch an ihre eigenen.

Big Challenge

Dass „The BIG Challenge“  eine wahrhaft große Herausforderung ist, wird ersichtlich, wenn man sich die Dimension dieses Wettbewerbs vor Augen führt: Die Teilnahme an diesem Multiple-Choice-Test ist allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-9 in Europa möglich. Hierbei geht es darum, 54 Fragen aus den Bereichen Grammatik, Vokabeln, Aussprache und Landeskunde der englischsprachigen Länder so fehlerfrei wie möglich zu beantworten. Deutschlandweit nahmen im Mai 2018 164 049 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6-8 teil, davon 5 361 aus Bayern.

Und auf diesem Gebiet erwiesen sich die Schülerinnen und Schüler der Sigmund-Wann-Realschule in Wunsiedel als wahre Experten.  Elias Ritter, Valentin Küspert und Jonas Pöllmann, die drei Stockerlkandidaten in der Schulwertung (alle 6c), erreichten bayernweit ausgezeichnete Platzierungen im vordersten Teilnehmerfeld. In der Altersgruppe der Siebtklässler teilten sich sogar vier Schüler das Schulsiegertreppchen: Nico Geyer (7a; Landesrang 17) und Jonas Denk (7b; Landesrang 39) sowie Pascal Marino (7a) und Maik Zitzer (7b, beide Landesrang 170). Bei den 8. Jahrgangsstufen landete Laura Dridiger (8c) bayernweit auf Platz 20 und Franka Kögler (ebenfalls aus der 8c) auf Rang 67. Diese herausragenden Leistungen wurden großzügig honoriert, darunter Lektüren, Powerbanks oder Tagebücher.

So war es für Patrick Sirtl, den Wettbewerbskoordinator an der Sigmund-Wann-Realschule, ein besonderes Vergnügen, allen Teilnehmern der Schule ihr Diplom und ein Poster zu überreichen und darüber hinaus noch diverse Sachpreise wie verschiedene Reader, Wandkalender, Bleistifte, Schülerkalender, Rätselhefte oder Flaggen.

Sozialer Tag 2018

Kindern eine Chance geben“-

Der „Soziale Tag“ an der Sigmund-Wann-Realschule

Auch in diesem Schuljahr arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b, c und e einen Vormittag  lang freiwillig, aber nicht zum Nulltarif. Ihr dabei verdientes Geld behielten sie nicht für sich, sondern spendeten es für Menschen in Not im afrikanischen Ruanda.

Der Erlös des  ,,sozialen Tags‘‘, der von den Wirtschaftslehrkräften Regina Vates, Karin Sieder und Kay Tauscher organisiert worden war, geht wieder an die Ruanda-Hilfe von Pater Hermann Schulz, der bereits seit längerem eine Unterstützergruppe im Landkreis Wunsiedel hat. Vor mehr als 30 Jahren kam Schulz als Missionar nach Afrika und baute in Ruanda ein Waisen- und Jugenddorf auf. Im Verlauf des Bürgerkriegs in den 90-er Jahren wurde das Dorf völlig zerstört. Dank der Unterstützung eines in Deutschland aufgebauten Spenden- und Patenprojektes konnte das Haus für 120 Straßenkinder, Aidswaisen und verarmte Jugendliche inzwischen wieder aufgebaut werden. Rund 40  Unternehmen aus den Landkreisen Wunsiedel, Bayreuth und Tirschenreuth beteiligten sich an der diesjährigen Aktion unserer Schüler,  die sich alle um eine Firma gekümmert hatten, in der sie mitarbeiten durften. Besonders bemerkenswert war, dass viele Schüler sich im sozialen Bereich engagiert haben. Mehr als zufrieden mit dem dabei erzielten Ergebnis waren am Ende nicht nur die Kinder, sondern auch die Organisatoren. Zum einen hatten die Schüler die einmalige Gelegenheit, bereits in der siebten Klasse einen  Blick in die Arbeitswelt zu werfen, zum anderen kamen über 1.500,00 Euro zusammen, die an die Ruanda-Hilfe überwiesen werden können.

Betriebsbesichtigung Cube

Schon John F. Kennedy war begeistert: “Nichts ist vergleichbar mit der
einfachen Freude, Fahrrad zu fahren.” In Waldershof konnten die
Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b mit Frau Sieder und Herrn Weisheit einen Einblick in die Produktion moderner Fahrräder und E-Bikes der Marke CUBE gewinnen.

Von der Produktionsplanung im Büro über die Montage bis zum Lager der
fertigen Zweiräder konnten die nötigen Arbeitsschritte beobachtet
werden. Das Highlight war ein Prüftlabor, welches die Prototypen
enormen Belastungen aussetzt. So wird die Sicherheit der 600 000
Fahrräder, die das Werk jährlich fertigt, gewährleistet. Die
Forschungsabteilung geht mit der Zeit – Bauteile dieser Prototypen
werden zunehmend im 3D-Druckverfahren hergestellt.

Cube trifft den Geschmack der Kunden und wächst schnell. Deshalb
bieten sie Ausbildungsplätze in den Bereichen Produktdesign,
Zweiradmechanik und Lagerlogistik an, um auch in Zukunft gut
aufgestellt zu sein. Herzlichen Dank an Herrn Greifzu, der uns die
Arbeit des Unternehmens sehr anschaulich erklärt hat.

T-Shirts für die Schulsanitäter

Der aktuelle Schulsanitätsdienst besteht aus zehn Schülern. In zwei Schichten leisten die Schulsanitäter täglich erste Hilfe bei ihren  plötzlich erkrankten oder verletzten Mitschülern. Die Alarmierung erfolgt durch das Sekretariat über spezielle Funkgeräte. In regelmäßigen Treffen mit Frau Schön werden Erste-Hilfe-Maßnahmen aufgefrischt und an Hand von Fallbeispielen vertieft. Jeder Schüler, der einen Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtseinheiten absolviert hat, kann Mitglied im Schulsanitätsdienst werden.

Ein großer Dank gilt dem Förderverein der Realschule Wunsiedel, der die fleißigen Schulsanitäter mit einheitlichen T-Shirts ausgestattet hat.

Derbysieger RS Wun

… und schon wieder Derbysieger RSWUN …

Am 3.5.18 fand auf dem Gelände des ASV Wunsiedel der Regionalentscheid der Fußballmannschaften Jungen 3 (Jhg. 2004-06) statt. Die Realschule Wunsiedel traf hier auf die weiteren Kreismeister aus Hof (Realschule Hof) und Landkreis Hof (Realschule Naila).

Pünktlich um 11:30 Uhr erfolgte der Anstoß zur ersten Partie zwischen der RS Hof und der RS Naila. Die RS Naila konnte sich hier deutlich mit 4:0 durchsetzen.

Nun war es endlich so weit. Die Spieler der RSWUN trafen auf den Verlierer des ersten Spiels, die RS Hof. Die Mannschaft war sichtlich angespannt und nervös und es entwickelte sich ein von Fehlpässen und technischen Unzulänglichkeiten geprägtes Spiel. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel zudem immer hitziger und es folgten einige sehr unschöne Szenen auf beiden Seiten. Den Höhepunkt bildeten hier die beiden 2 Minuten Zeitstrafen für je einen Spieler der beiden Mannschaften nach Rudelbildung im Mittelkreis. Leistungsgerecht trennte man sich mit 1:1, was für das folgende Spiel nichts Gutes erahnen ließ.

Im dritten Spiel des Tages legte die technisch und taktisch perfekt eingestellte RS Naila los wie die Feuerwehr und so stand es sehr früh 2:1 für Naila. Vor den Augen der heimischen Fans hielt die mit hochkarätigen Nachwuchsstars besetzte Mannschaft der RSWUN jedoch stark dagegen und zeigte den schönen Angriffsfußball, welcher sie in dieses Regionalfinale einziehen ließ. Es entwickelte sich ein sehr ansehnliches Fußballspiel. Die Spannungskurve hatte ihren Höhepunkt, als die RSWUN, wenn auch etwas glücklich, nach einem Gestochere im 5m-Raum zum Ausgleich traf. Jetzt ging die Post ab. Chancen im Minutentakt auf beiden Seiten. In den letzten 5 Minuten war zu erkennen, welche Art von Fußball Erfolgscoach Gruszka von seiner Mannschaft erwartet. Drei Konter nacheinander wurden in bester FC Liverpool-Manier nach dem Kick-and-Rush Prinzip konsequent zu Ende gespielt. Das Resultat 5:2 für die RSWUN!!!!!

Mit diesem, am Ende etwas zu hohen, aber durchaus verdienten Sieg krönte sich die nun euphorisch mit den Fans feiernde Mannschaft zum Regionalmeister der Kreise Wunsiedel, Marktredwitz, Hof und Hof-Land.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser überragenden Teamleistung und viel Erfolg beim nun folgenden Bezirksfinale!!!

West Side Story

„Výlet do Plzně!“ – Ausflug nach Pilsen hieß es kürzlich für die 36 Tschechisch-Schülerinnen und –Schüler der Sigmund-Wann-Realschule in Wunsiedel. Unter der Schirmherrschaft von Kristina Larischo, Generalkonsulin der ČR in München, stand diese achte Kulturfahrt nach Böhmen, die mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei und der Raiffeisenbank Chamer Land eG ermöglicht wurde.

Die Wunsiedler Jugendlichen und ihre Begleitung, Tschechischlehrerin Marcela Pöhlmann, erlebten dabei einen informativen und unterhaltsamen Tag in der viertgrößten Stadt Tschechiens. Unbestrittener Höhepunkt der Fahrt war jedoch der Besuch im „Neuen Theater“, welches 2014 eröffnet wurde. Dort wurde allen Tschechisch lernenden Schülerinnen und Schülern Nordostbayerns das Musical „West Side Story“ präsentiert, eine Adaption der Liebesgeschichte von Romeo und Julia, welche im Jahr zuvor als Ballett präsentiert wurde.  Leonard Bernstein, der berühmte amerikanische Komponist, schuf für das Musikal die Musik, die Gesangstexte lieferte Stephen Sondheim und das Buch Arthur Laurents Ende der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. Bewusst transportierten sie dabei die Thematik von Shakespeares Drama in die 1950er Jahre nach New York, wo sich US-amerikanische Jets und puerto-ricanische Sharks einen erbitterten Bandenkrieg liefern

Und so litten und fieberten die Gäste mit Tony und Maria mit, dürfen diese doch aufgrund der erbitterten Feindschaft ihrer Gangs ihre Liebe nicht offen zeigen. Das Drama nimmt seinen Lauf, als Marias Bruder Bernardo sich mit Tony aufgrund eines Missverständnisses einen Kampf liefert, bei dem Bernardo mit dem Leben bezahlen muss. Das Happy End scheint greifbar nahe, denn Maria lässt sich überzeugen, dass der Tod ihres Bruders nicht gewollt gewesen sei. Doch es führen wiederum Misstrauen und Missverständnisse unter den rivalisierenden Banden dazu, dass Tony in Marias Armen erschossen wird. Erst jetzt begreifen Jets und Sharks, dass es keiner der Konflikte Wert gewesen ist, dass dabei Menschen ihr Leben lassen mussten. Auf der Bühne wird diese Erkenntnis daran deutlich, dass Tonys Leichnam von allen gemeinsam weggetragen wird.

Alle Besucher zeigten sich begeistert von der Pilsener Inszenierung und man darf schon gespannt sein, welches Stück im kommenden Jahr auf die Bühne gebracht wird.