Medienscouts für Netzgängerprojekt

Handy, PC und Internet sind heute zu einem selbstverständlichen Bestandteil unseres Alltags geworden: Informationen sind ständig verfügbar, wir kommunizieren über Internet und Smartphone auch unterwegs unkompliziert, sind in sozialen Netzwerken mit Freunden und Bekannten vernetzt, nutzen Online-Banking, Internet-Shops und Mediatheken, …

Für Kinder und Jugendliche ist diese Entwicklung nichts Besonderes. Sie sind damit aufgewachsen und beginnen früh, eigenständig mit PC und Internet umzugehen und die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, für sich zu nutzen.

Mit all den Chancen, die dies mit sich bringt, gehen jedoch auch Risiken einher, auf die viele Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vorbereitet sind.

Diese Kompetenzen im Umgang mit Medien sind jedoch notwendig, wenn Kinder und Jugendliche sich möglichst sicher im Internet bewegen und gefährliche Situationen vermeiden können sollen.

Das Präventionsprojekt „Netzgänger“ setzt an diesen Punkten an und vermittelt Schülerinnen und Schülern neben Wissen auch Handlungskompetenzen für einen risikoarmen und reflektierten PC- und Internetgebrauch.

 

Um die Schülerinnen und Schüler möglichst gut zu erreichen, wurde es als Peer-Projekt entwickelt. Das bedeutet, dass Schüler aus der achten, neunten und zehnten Jahrgangsstufe der Realschule Wunsiedel an der Universität in Bayreuth zu Medienscouts ausgebildet wurden, um ihr Wissen dann an jüngere Schülerinnen und Schüler weiter zu geben.

 

Die Projekttage mit den beiden Modulen „Cybermobbing“ und „Soziale Netzwerke“ wurden am 22.02.19 in den Ganztagsklassen 5b und 5c durchgeführt. Die Klasse 5a wird dann am 28.02 von den Medienscouts geschult, sodass sich die Fünftklässler hoffentlich in Zukunft sicher im Internet bewegen und Risiken abwägen können.