Im Rahmen des Themenbereiches „Mikroorganismen“ im Biologieunterricht besuchte die Klasse 8b gemeinsam mit Frau Mierzwa und Herrn Weisheit die Brauerei Hönicka in Wunsiedel. Vor Ort erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Arbeit von Mikroorganismen bei der Bierherstellung.
Dabei erfuhren sie vom Braumeister viel über den gesamten Brauprozess, konnten die einzelnen Zutaten aus nächster Nähe betrachten und einen Blick in den 16 000 Liter großen Läuterbottich werfen. Das Bier wird bei Temperaturen von bis zu 100 Grad gebraut und anschließend bei kühlen 3 bis 4 Grad gelagert. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt in der Brauerei eine wichtige Rolle: Alte Getreidereste werden nicht entsorgt, sondern als Tierfutter weiterverwendet.
Besonders interessant für die Schülerinnen und Schüler des BWR-Zweigs war der Überblick über die verschiedenen Vertriebswege der lokalen Brauerei. Von Direktverkauf über Getränkemärkte bis hin zur Belieferung von Festen ist die „Hönicka“ breit aufgestellt. Herausforderungen bereiten laut Geschäftsführer Andreas Purrucker jedoch große Brauereien, die günstiger produzieren können und deshalb im Getränkemarkt häufig bevorzugt werden. Sein Appell an die Jugendlichen lautete:
„Wenn ihr wollt, dass es in Oberfranken weiterhin kleine Brauereien gibt, müsst ihr bereit sein, zwei bis drei Euro mehr für den Kasten zu bezahlen – natürlich erst, wenn ihr alt genug seid.“

