“Kick it like girls…”

Über ein besonderes Weihnachtsgeschenk freuten sich die drei Schülersprecher stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler der Sigmund-Wann-Realschule. So konnte durch die Elternspende des Elternbeirates ein dritter Kicker für die Pausenhalle angeschafft werden, der von Bastian Hösls EDV-Team nicht nur zusammengebaut, sondern auch optisch ansprechend beklebt wurde, sodass das Spielgerät jetzt eindeutig als „Mädelskicker“ erkennbar ist. So freuen sich Simon Cziba und Danja Haueisen (beide links) sowie Chanelle Drobny und Johannes Vogl (beide rechts) auf spannende Kickerwettkämpfe und testeten das Gerät gleich auf Herz und Nieren.

Weihnachtskonzert 2018

Kaum freie Plätze fanden sich am 13.12.2018 im weihnachtlich geschmückten Tagesheim der Sigmund-Wann-Realschule in Wunsiedel ein, als die Schulfamilie um 19 Uhr zum traditionellen Weihnachtskonzert einlud. Das Blasorchester unter der Leitung von Musiklehrer Jochen Seifert stimmte mit „Wir sagen euch an, den lieben Advent“ und „Winter Wonderland“ auf den besinnlichen und unterhaltsamen Abend ein, ehe ein charmantes Moderatorentrio die Bühne betrat. Celina Krauß, Paul Büttner und Tugce Öztürk geleiteten die Besucher durch die einzelnen Programmpunkte und baten die Schulspielgruppe unter der Leitung von Karina Jobst auf die Bühne, die die Weihnachtsgeschichte ins 21. Jahrhundert versetzte. So begaben sich Josef und seine hochschwangere Maria mit einem rasanten Taxifahrer auf Herbergssuche und der Weihnachtsengel, mit Handy bewaffnet, verkündete die Weihnachtsbotschaft – an der sich aber auch im Jahr 2018 nichts änderte. Im Anschluss ließen die Schülerinnen des Wahlfachs Tanz und Akrobatik die Weihnachtspuppen zum Leben erwecken und zeigten einen Einblick in ihr Können. In der wohlverdienten Pause kümmerten sich SMV und Elternbeirat um das leibliche Wohl der Besucher, die zudem rege von der Möglichkeit Gebrauch machten, die ein oder andere Kleinigkeit für Weihnachten zu kaufen, denn die Fachschaften Religion und Kunst hatten zuvor mit den Schülerinnen und Schülern fleißig gebastelt. Nun betrat die Bläsergruppe der 6. Klassen die Bühne und präsentierte ein Medley bekannter Weihnachtsklassiker. Ihre Leistung wurde mit großem Applaus honoriert, denn die Kinder haben erst zu Beginn des vorherigen Schuljahres mit dem Instrumentalunterricht begonnen. Gute Ideen entstehen oft spontan und dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Davon konnten sich die Besucher überzeugen, als die Mädchensportgruppe der Klasse 6b unter dem Motto „Die Welt ist bunt“ einen kreativen Tüchertanz präsentierte, der erst unmittelbar zuvor aus dem Aufwärmprogramm im Sportunterricht entstanden war. Die Klasse 5a entführte das Publikum in die „Halle des Bergkönigs“ von Edvarg Grieg und untermalte das letzte Stück der „Peer—Gynt-Suite“ Nr. 1 eindrucksvoll mit Boomwhackers und Schlaginstrumenten. Dass nicht nur Musiklehrer singen können, zeigte der Lehrerchor der Wunsiedler Realschule, der eine ansprechende Version des „Simon & Garfunkel“-Klassikers „Sound of Silence“ darbot. Ehe Jonathan Kraus aus der Klasse 10d das Lied „Waves“ auf dem Flügel spielte, trug die Klasse 5b ebenfalls bekannte Weihnachtsklassiker vor. „Zusammen“ mit den Besuchern sang die Klasse 5c das gleichnamige Lied der Fantastischen Vier. Zum Abschluss sorgte die Schulband mit Mark Fosters „Chöre“ für Stimmung.

Realschuldirektor Oliver Meier dankte allen Engagierten der Schulfamilie, die zum großartigen Erfolg des Weihnachtskonzerts beitrugen und damit wieder einmal unter Beweis stellten, welch künstlerische Vielfalt an der Realschule in Wunsiedel herrscht – allen voran den Musiklehrern Jochen Seifert und Ursula Hörath, Karina Jobst von der Schultheatergruppe und den zahlreichen kleinen und großen Helferlein im Hintergrund, die diese gelungene Veranstaltung ermöglichten. Gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht die Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel!

Betriebsbesichtigung Cube

E-Bikes auf dem Vormarsch

Mittlerweise nimmt die Produktion von E-Bikes fast 50% der Gesamtproduktion an Fahrrädern bei CUBE ein. Dies und viele andere wichtige Informationen erfuhren die Klassen 7b und 7d zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Sieder und Herrn Tauscher im Rahmen einer Betriebserkundung beim Waldershofer Fahrradhersteller CUBE. Nachdem die Schülerinnen und Schüler einen umfangreichen Überblick über das Unternehmen erhalten hatten, konnten sie die neuesten Bikes im hausinternen Ausstellungsraum begutachten. Zahlreiche Fragen wurden dabei beantwortet. So erfuhren wir, dass das teuerste CUBE-Rad über 7.500,00 € kostet. Im Anschluss daran folgte ein Rundgang durch die modernen Büros und das Testlabor. Im nahegelegenen Logistikzentrum beobachtete die Klasse das Wareneingangslager, die Montage und das Fertigradlager. Die Montageabteilung war besonders beeindruckend, denn die halbfertigen Räder „schwebten“ an uns vorbei. Um die 2.000 Stück werden hier pro Tag hergestellt.

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Betriebsbesichtigung VW

Eine Hochzeit hautnah erleben

Unter dem Motto „Lernen vor Ort“ unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b zusammen mit ihrem BwR-Lehrer Kay Tauscher am 06. Dezember 2018 eine Betriebserkundung in das VW-Werk in Zwickau. Hautnah konnten die Schüler mitverfolgen, in welchen Arbeitsschritten die Produktion eines VW Golfs erfolgt. An erster Stelle in der Produktionskette der Automobilherstellung steht dabei das Presswerk, in dem die Blechteile der späteren Fahrzeuge gefertigt werden. Dabei werden in Zwickau nicht nur Autoteile für VW produziert, sondern auch für andere Marken, wie Lamborghini. Eine weitere Station unserer Betriebserkundung war die riesige Fertigungshalle für den Karosseriebau. Mehr als 1000 Industrieroboter sind hier im Einsatz, um die verschiedenen Einzelteile zur kompletten Karosserie zusammenzufügen. Der Höhepunkt der Automobilproduktion ist dabei mit Sicherheit die sogenannte „Auto-Hochzeit“, die Vereinigung von Karosserie und Motor. In der Endmontage werden die Karosserien schließlich in Modulbauweise mit kompletten Baugruppen wie dem Cockpit, den Sitzen oder der Frontpartie ausgestattet. Noch steht hier in Zwickau die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren im Vordergrund, doch schon ab 2021 sollen hier nur noch Elektrofahrzeuge vom Band rollen.

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Schlossbesichtigung Bayreuth

Ende November 2018 machten sich die Schüler der achten Jahrgangsstufe auf nach Bayreuth, um dort das Neue Schloss zu besichtigen. Anfangs durften sie einen Blick in das Museum der Markgräfin Wilhelmine werfen, welches eindrucksvoll die vielen Leidenschaften der kunstsinnigen Schlossherrin zeigt, die aus Bayreuth eine Kulturmetropole machte. Zusammen mit ihren Geschichtslehrern erhielten sie anschließend eine Führung durch die Prunkräume des Neuen Schlosses. Das Thema lautete „Der Monarch als Sonne seines Landes“ und die Jugendlichen durften nicht nur zuhören, sondern auch selbst tätig werden. Sie verglichen beispielsweise Kaiserporträts mit Fotografien aktueller Staatschefs wie Donald Trump, legten in Gruppen das Parkett eines Zimmers nach und erschlossen sich mit Hilfe eines Comics die Geschichte von Apoll und Daphne. Beeindruckt bestaunten die Wunsiedler den Stuck im Festsaal und die Goldverzierungen im Palmenzimmer. Da das Schloss im Winter nicht geheizt wird, erfuhren sie am eigenen Leib, wie kalt es das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine im Winter hatte und wie schwierig es war, die punkvollen Räume mit den kleinen Öfen warm zu halten. Nach der Schlossbesichtigung ließen die Schüler den Vormittag im Winterdorf ausklingen, wo sie sich durch eine Tasse Kinderpunsch oder Tee wieder etwas aufwärmen konnten.

Realschulchampion 2018

Gleich sechs Preisträger in drei unterschiedlichen Kategorien hatte die Sigmund-Wann-Realschule beim diesjährigen Realschulchampion und auch der begehrte Schulpreis ging an die Wunsiedler Schule.

„Stand up for the champions“ von Right said Fred schallte durch das geschichtsträchtige Reichshofkino in Bayreuth, wo sich die oberfränkische Realschulfamilie  bereits zum siebten Mal traf, um ihre Besten zu ehren. Der diesjährigen Einladung des Premiumpartners WEDLICH.Servicegruppe GmbH& CO. KG waren wieder zahlreiche Ehrengäste, darunter Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger, gefolgt, um eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern für erbrachte Leistungen und gezeigtes Engagement in den Kategorien Schulleistung, kulturell-musisch, Sport, Soziales Engagement und MINT zu ehren. Das Projekt des Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Oberfranken wird neben zahlreichen Sponsoren von den herausragend engagierten Premiumpartnern Brose GmbH & Co.KG, REHAU AG, Wedlich.Servicegruppe und den Sparkassen in Oberfranken getragen.

Christian Wedlich, Geschäftsführer des Premiumpartners und Gastgeber an diesem Abend, hob in seiner Begrüßung hervor, dass die Geehrten allesamt aus eigenem Antrieb etwas bewegen und mehr leisten würden, was schließlich den Schlüssel zum persönlichen Erfolg ausmache. Dennoch sei neben dem Wissen vor allem die Sozialkompetenz ein entscheidender Aspekt, der für mögliche zukünftige Unternehmer unabdingbar sei. Auch das Bild vom „ehrbaren Kaufmann“ ließ Wedlich einfließen und betonte die immer noch vorhandene Zeitgemäßheit der damit verbundenen Attribute wie Ehrlichkeit, das Vorleben von Werten, Umsichtigkeit und strategisches Denken. So sollten die Schülerinnen und Schüler die vielfältigen Möglichkeiten nutzen und selbst Unternehmer werden, etwa als Aufsteiger, als Nachfolger in einem Familienbetrieb oder als Gründer eines StartUps.

Johannes Koller, Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Oberfranken, brachte in Anlehnung an den bekannten Song von „Right said Fred“ zum Ausdruck, dass an diesem Abend Sieger ausgezeichnet und gefeiert werden, die in den fünf Kategorien, auf die die Realschule in Bayern ein besonderes Augenmerk legt, für unterschiedliche Ziele motiviert sind und aus eigenem Antrieb mehr tun, als verlangt wird, ganz im Sinne von „Right said Fred“ – „I have vision´oh I believe, I know I can count on me“. Sie alle haben aber auch Begleitung, Unterstützung und Coaching durch ihre Schulen erfahren, denen dafür Dank gebührt. Besonders hob Koller aber die Unterstützung durch das Elternhaus hervor, ohne die viele erbrachte Leistungen nicht möglich wären. Der Gruß des Ministerialbeauftragten ging deshalb an die begleitenden Eltern, Schulleiter sowie Lehrkräfte und im Besonderen an die zahlreichen Ehrengäste, die diesem besonderen Abend erst den richtigen Glanz verleihen.

Ministerialdirigentin Elfriede Ohrnberger, Leiterin der Realschulabteilung im Kultusministerium, betonte in ihrem Grußwort, dass gerade diese Veranstaltung in Oberfranken zeige, dass sich die Realschulchampions durch Ausdauer, Klugheit, Geschick und Einstehen für klare Werte auszeichneten, Zeit investierten sowie großes Engagement bewiesen und dadurch zur Speerspitze der Realschulfamilie würden. Dennoch müssten Talent, Fleiß, Durchhaltevermögen und Empathie auf ein förderliches Umfeld  treffen. Daher müsse an dieser Stelle der Dank an Eltern, Lehrer, Realschuldirektoren, Jurymitglieder, Sponsoren, Musiker, fleißige Helfer und das Team der MB-Dienststelle gehen, die alle dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, so herausragende Leistungen zu erbringen.

Dass das Binärsystem, das zur Darstellung von Zahlen nur zwei verschiedene Ziffern, nämlich 1 und 0 benutzt, eine hervorragende Ausgangslage für die ersten zu Ehrenden sei, machte Dr. Peter Schüll deutlich, als er dieses Zahlensystem zeigte und eine interessante Folgerung formulierte: Wenn man die Nullen noch weglassen würde, bekäme man das zu sehen, was die Schulleistungssieger in ihrem Zeugnis stehen hätten – nämlich nur Einser. Aufgrund dieser sehr guten Schulleistungen durfte im Folgenden Valentin Ackermann das zweite Siegertreppchen besteigen, da er in allen Vorrückungsfächern im Jahreszeugnis 2017/18 die Note 1 aufwies. Der erste Platz in der Kategorie Schulleistung ging an Nadine Ackermann, Jule Baumgärtel, Darleen Beier, die in Zeugnis in allen Fächern die Note 1 hatten.

Dotiert mit 600 Euro gingen im Anschluss der Scheck sowie der dazugehörige Pokal in der Kategorie „Schulpreis“ in diesem Jahr an die Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel. Für vielseitiges und beständiges Engagement nahm RSD Oliver Meier den Preis für seine Schule entgegen. Vor allem das breit gefächerte Schulprofil sowie die regelmäßigen Nominierungen in allen Kategorien seit Beginn der Verleihung des oberfränkischen Realschulchampions waren Grund genug für die Jury, die Auszeichnung nach Wunsiedel zu geben.

In seiner Laudatio hob Ministerialbeauftragter Koller unter anderem Tschechisch als zweite Fremdsprache zusätzlich zu Französisch hervor, was in Bayern nach wie vor einzigartig sei. Die Sigmund-Wann-Realschule sticht durch dieses außergewöhnliche Angebot bereits seit 2007 hervor und trägt damit dazu bei, den europäischen Gedanken zu stärken, was auch die erst kürzlich verliehene Europaurkunde beweist, und sorgt dafür, dass in der Grenzregion der Austausch mit Tschechien bereits im Kinder- und Jugendalter beginnt. Außerdem hat sich die Schule eine Bestenförderung im Rahmen von Talentklassen auf die Fahnen geschrieben. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler können im Fach Französisch eine zusätzliche Abschlussprüfung ablegen und dadurch nicht nur ihre sprachliche Kompetenz erweitern, sondern sich auch einen Vorteil verschaffen für einen späteren Übertritt ans Gymnasium und damit für die Allgemeine Hochschulreife. Darüber hinaus hat die Schule die Leseförderung auch im Rahmen von BiSS intensiviert. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert sich die Schulfamilie für ein ausgeprägtes Demokratieverständnis, auch mit einem besonderen Augenmerk auf der Werteerziehung. Ein offenes und gebundenes Ganztagesangebot, das es den Schülern erlaubt, in der 5. und 6. Klasse die besonderen Vorteile eines ganztägigen Schulbesuchs zu wählen sowie die Möglichkeit für die Eltern, ihre Kinder zwei- bis viermal pro Woche pädagogisch sinnvoll am Nachmittag betreuen zu lassen runden das vielfältige Schulprofil ab.

Durch außerordentliche sportliche Leistungen tat sich der Skilangläufer Marius Kastner von der hervor, der den 3. Platz belegte. So konnte Kastner die Jury mit drei deutschen Meistertiteln, dem Deutschlandpokalsieg U16 und der Berufung in den C/D-Kader des Deutschen Skiverbandes überzeugen. Den ersten Platz der Kategorie MINT belegte das Team „f1 in schools“. Beim weltweiten Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ planen Schüler ein Miniatur-Rennauto am Computer, lassen dieses fertigen und treten schließlich bei einem Rennen gegeneinander an. Die Teilnehmer erhalten so einen Einblick in die Projektplanung, Produktentwicklung und Technologien hinter dem Rennsport. So entwarfen die Schüler Paul Büttner, Mika Mages, Michael Schlegel und Niklas Lang einen Prototypen, der anschließend mittels CNC-Fräse und 3D-Drucker gefertigt wurde. Parallel dazu warben sie Sponsoren an, um einen Messestand und passende Teamkleidung zu finanzieren. Bei den bayerischen Junioren, als einzige Teilnehmer einer Realschule, erreichten sie den 3. Platz und dürfen nun in Frankfurt am Main an ihrer nächsten Meisterschaft teilnehmen.

Das Team des Ministerialbeauftragten führte gewohnt charmant und gekonnt durch ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm, das durch mehrere musikalische Beiträge beeindruckend umrahmt wurde.

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Sparkassenbesuch

Am 26.11.2018 besuchte die Klasse 9B die Sparkassenzentrale in Selb. Die Schüler erhielten hierbei die einmalige Chance, hinter die Kulissen eines Geldinstitutes zu blicken, um so ihr im Unterricht erworbenes Fachwissen durch eine Praxisbegegnung zu festigen. Nach der Begrüßung geleiteten drei Angestellte der Sparkasse durch das weitere Programm.

Hierbei wurde zunächst die Sparkasse Hochfranken näher vorgestellt, bevor allgemein auf die Aufgaben von Kreditinstituten eingegangen wurde. Die Schüler erfuhren dabei viel Wissenswertes über Bankgeschäfte, insbesondere über den Zahlungsverkehr, Wertpapiere und Online-Banking.

Aufmerksam folgten die angehenden Berufsstarter auch den Informationen rund um das Thema Ausbildung. Hierbei wurde zunächst die klassische Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau thematisiert.

Als Höhepunkt und Abschluss der gelungenen Veranstaltung wurden die Heranwachsenden dann noch durch die einzelnen Abteilungen der Bank geführt, wobei natürlich auch ein Besuch im Tresor nicht fehlen durfte.

Deutsch-Tschechische Schülerexkursion in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Als Begegnungsfahrt für deutsche und tschechische Schüler veranstalteten die EUREGIO EGRENSIS AG Bayern und die EUREGIO EGRENSIS AG Böhmen am 12. November 2018 eine gemeinsam geplante Exkursion in die KZ-Gedenkstätte nach Flossenbürg.

Eine 9. Klasse der Sigmund-Wann-Realschule Wunsiedel und eine Schulklasse der Grundschule Truhlářská aus Karlsbad nahmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften an der Exkursion teil. Im Vordergrund stand das gegenseitige Kennenlernen sowie der gemeinsame Besuch eines bedeutenden historischen Gedenkortes im Grenzgebiet.

Im Bildungszentrum der Gedenkstätte fand zunächst eine Sprachanimation für die Schüler statt, die ihnen die Sprache des jeweiligen Nachbarlandes auf spielerische Weise näherbrachte und letzte Hemmungen im Kontakt zwischen den deutschen und tschechischen Teilnehmern beseitigte.

Da etwa die Hälfte der Wunsiedler Schulklasse an der Sigmund-Wann Realschule Tschechisch lernt und die Karlsbader Schüler Deutsch lernen, standen der Begegnung kaum sprachliche Hürden im Weg. Im Anschluss an die Sprachanimation erhielten die Schüler einen geführten Rundgang durch das historische Gelände und die Ausstellung der KZ-Gedenkstätte. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen im Café der Gedenkstätte.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Netzwerkprojekts „Neue Impulse für den Grenzraum“ statt, das die EUREGIO EGRENSIS AG Bayern gemeinsam mit der EUREGIO EGRENSIS AG Böhmen seit Juli 2018 durchführt und das aus dem INTERREG-Programm Bayern-Tschechien gefördert wird. In den nächsten drei Jahren plant die Euregio weitere Aktivitäten und Veranstaltungen zu den Themenbereichen „Kinder und Jugend/Sprachoffensive“.

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Pater Jeremias zu Besuch

Vor über 500 Jahren nahm mit dem Anschlag der 95 Thesen durch Martin Luther die Reformation ihren Anfang. Luther war damals Augustiner Mönch und wollte mit seinem Handeln eine Reform der Kirche erreichen, keine Spaltung. Wie stehen heute Vertreter des katholischen Augustinerordens zu ihrem ehemaligen Mitbruder und wie leben heute Mönche in einer Ordensgemeinschaft? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schüler der 8. Jahrgangsstufe beim Besuch von Pater Jeremias, OSA, am 26. Oktober 2018.

Jeremias den charakteristischen schwarzen Habit, bei dem es auf den ersten Blick keinen großen Unterschied zu Luthers Ordensgewand gab. Er referierte in seinem Vortrag zunächst über das Leben und Wirken Luthers und konnte dabei auf das Vorwissen aus dem Religionsunterricht aufbauen. Dass er dabei auf große Resonanz stieß, zeigten die vielen interessierten Zwischenfragen seitens der Jugendlichen. Danach erzählte er von seinem eigenen Werdegang als Mönch und Seelsorger. Er war als junger Mann mit 20 Jahre der Gemeinschaft der Augustiner beigetreten und wirkte fortan in unterschiedlichen Häusern des Ordens, unter anderem in Weiden und Müllnerstadt. „Unsere Konvente verlieren seit Jahren an Mitgliedern, derzeit sind wir rund 70 Brüder deutschlandweit,“ berichtete Pater Jeremias. Deshalb wurden in der Vergangenheit immer mehr Häuser geschlossen, was zum Teil sehr schmerzliche Einschnitte für die Mönche bedeutete. 2013 fassten die Augustiner den Entschluss, den Schließungen von Standorten einen Gegenpol zu setzen, in dem sie in Erfurt einen Neuanfang wagten. „Zum dritten Mal sind damit Augustiner Mönche in Erfurt,“ erklärte Jeremias. Aber dieser neue, kleine Konvent befindet sich nicht mehr im mittlerweile evangelischen Augustinerkloster, in dem schon Martin Luther lebte, sondern in einem Haus der evangelischen Regler Gemeinde. Dort wohnen gerade vier Patres wie in einer WG zusammen. Neben ihrer täglichen Arbeit, zu der auch die Seelsorge in der Diözese Erfurt gehört, kümmern sie sich selbst um die Aufgaben im Haushalt. Pater Jeremias hatte in seine Power-Point-Präsentation mehrere Bilder eingebaut, auf denen die Mönche beim Kochen, Putzen und Einkaufen zu sehen waren. Das gefiel den Schülern besonders, weil es einen lebendigen Eindruck aus dem heutigen Mönchsalltag vermittelte.

Im  letzten Teil seines Vortrags stellte Pater Jeremias dar, dass Martin Luther ein Bindeglied für die Ökumene sein kann und wie die gelebte und gelingende Ökumene in Erfurt aussieht. Die evangelische Regler Kirche wird für die katholischen Gottesdienste der Augustinermönche genutzt. „Wir machen bewusst ein Angebot für alle Menschen in Erfurt, egal ob sie einer der beiden großen Konfessionen angehören, oder ob es sich um „Naturbelassene“ [a. d. Red.: Ungetaufte] handelt,“ so Jeremias. Unter anderem veranstalten die Patres regelmäßig moderne Gottesdienstformen wie Moonlight Messen oder Schattentheater mit Flüchtlingen. Zum Schluss nutzten die Schüler noch einmal die Gelegenheit, um den Ordensmann Fragen zu stellen, die alle sehr geduldig und ehrlich beantwortet wurden.

#vorlesetag

Jedes Jahr am dritten Freitag im November rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung zum Vorlesen auf. „Der Bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.“ (www.vorlesetag.de). Auch die Sigmund-Wann-Realschule kam diesem Aufruf nach und beteiligte sich am bundesweiten Vorlesetag. Im Vorfeld erklärten sich vier Schüler der Klasse 9A bereit, einen Vorlesepart in der Klasse 5C zu übernehmen. Sie stellten je ein Buch aus der Lesekiste vor und lasen anschließend auch eine spannende Stelle daraus vor. Vielen Dank noch einmal an Paul Büttner, Celina Krauß, Laura Käßler und Angelina Werner für euer Engagement!